Stellen Sie sich eine alltägliche Gesprächssituation vor.

Ihr Gegenüber formuliert seine Argumente. Natürlich konzentrieren Sie sich auf die Inhalte. Aber Sie achten auch auf Stimme, Mimik, Gestik, sogar auf Kleidung und Frisur der Person. Dabei machen Sie sich - meist unbewusst - ein Bild von der Persönlichkeit Ihres Gegenübers, das mit darüber entscheidet, ob und wie weit Sie sich der inhaltlichen Argumentation öffnen. Ganz ähnlich ergeht es anderen, wenn Sie selbst sprechen.

Jeder von uns erinnert sich beruflich wie privat an Situationen, in denen wir etwas zu sagen hatten, unsere Gesprächspartner aber nicht oder nicht in der von uns erwünschten Weise erreichen konnten. Der Funke ist einfach nicht übergesprungen. Wir wussten nicht, wohin mit den Händen, empfanden uns selbst als steif, der Atem hat uns die Kehle zugeschnürt, der Mund wurde trocken, unsere Stimme klang schwach, belegt oder rau; wir haben uns stimmlich nicht durchgesetzt; wir konnten im Sprechen keinen Spannungsbogen erzeugen und unser Gegenüber nicht in Atem halten; wir haben nicht den richtigen Ton getroffen oder uns hat schlicht die Stimme versagt.

Unsere Stimme und Körpersprache lassen sich jedoch individuell trainieren, ihr Ausdruck und ihre Wirkung sind veränderbar.

Auch Sie können Ihre persönliche Ausdruckskraft stärken und Ihre Ausstrahlung beim Sprechen nachhaltig verbessern. Es wird Ihnen gelingen, mit Stimme und Körpersprache zu motivieren, zu überzeugen und zu begeistern - essenzielle Schlüsselkompetenzen für einen kooperativen Führungsstil und wichtige Erfolgsfaktoren im Kundenkontakt.